Image
AdobeStock_187643704.jpeg
Foto: industrieblick - stock.adobe.com
Ersatzteilpreise kennen derzeit nur eine Richtung: Steil bergauf!

 

Ersatzteile immer teurer – und kein Ende in Sicht

Die Preise für Ersatzteile kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Knappe Rohstoffe, teurer Strom und anhaltende Lieferengpässe treiben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Als 2020 die Lieferketten auf Grund der Coronapandemie zusammenbrachen, wurden Ersatzteile knapp. Zwar ist der Warentransport mittlerweile „pandemiesicher“ organisiert, jedoch sorgen Containerknappheit, hohe Preise für Rohstoffe und teuer Strom auch weiterhin für stetig steigende Ersatzteilpreise.

 Die Meldungen von fehlenden Chips, die ganze Fertigungsstraßen bei den Fahrzeugherstellern stillstehen lassen, sind dabei nur die Spitze des Eisberges. Weil überall die Transportkapazitäten knapp sind, Energie und Treibstoffpreise in die Höhe schießen, verteuern sich auch Rohstoffe wie Stahl, Aluminium und Kupfer, die für die Herstellung von Ersatzteilen unabdingbar sind.

Transportbranche gleich doppelt betroffen

So vermeldet Trailerhersteller Krone, die Ersatzteile in einigen Produktgruppen anpassen zu müssen, weil die bereits eingepreisten Teuerungen nicht mehr ausreichen. Besonders in der Transportbranche geht es aktuell heiß her: Die Kapazitäten fehlen an allen Ecken und Enden, Fahrer werden händeringend gesucht. Gleichzeit wird Dieselkraftstoff immer teurer, nun auch die Ersatzteile für Trailer und Zugmaschine. Dass eine solche Preisrallye nicht ohne Folgen bleibt, ist absehbar: Transportkosten werden zumeist eins zu eins an den Endkunden weitergereicht, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Teuerungswelle durchschlägt.

Image
TeuerungET.jpeg
Foto: GDV
Seit 2013 sind Ersatzteile durchschnittlich um 44% teurer geworden.

Der Branchenverband der deutschen Versicherer (GDV) hat bereits vor wenigen Wochen eine Auswertung zum Thema Ersatzteilepreise veröffentlicht. So stiegen diese besonders stark um 3% stärker als die Inflation – Kosten, die sich auch auf alltäglichen Produkten später wiederfinden. Es bleibt abzuwarten, ob und vor allem wann sich die Lage auf dem Ersatzteilmarkt wieder stabilisiert.

Image
Hohe Energiekosten, Lieferengpässe und teure Rohstoffe haben Auswirkungen auf die Reifenproduktion.

Wettbewerbsfähigkeit im Sinkflug

wdk: Kosten im Aufschwung

Die Preise für Rohstoffe, Transport und Energie zeigen derzeit steil nach oben. Das hat negative Konsequenzen für die Reifenindustrie, warnt der wdk. Aber auch für Reifenkäufer, wie eine Check 24-Studie zeigt.

    • Räder und Reifen
Image
Borg_Automative_RAISFOTO_7139.jpeg
Sponsored Article

Remanufactured in Europe

Mehr Umsatz mit nachhaltigen Ersatzteilen

Immer mehr Werkstätten entdecken wiederaufgearbeitete Ersatzteile von BORG Automotive für sich. Die Gründe dafür sind vielfältig: Sortimentsbreite, Qualität und Nachhaltigkeit, aber auch die jahrzehntelange Erfahrung des Remanufacturers. Dank europäischer Lieferketten überzeugt BORG mit hoher Liefertreue.

    • Reparatur und Verschleiß
Image
Auch Iveco nutzte die IFAT 2022 und präsentierte unter anderem den geländegängigen X-Way mit Kran und Dreiseitenkipper als Lösung für auf die Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft tätige Unternehmen.

Kommunalwirtschaft

IFAT: In sauberer Mission

Einen kleinen Vorgeschmack auf die IAA gab es für Besucher der Messe für die Abwasser-, Abfall- und die Rohstoffwirtschaft. Zahlreiche Nutzfahrzeug-Spezialisten präsentierten in München neueste Produkte und Services.

    • Aufbauten, Fahrzeughersteller, Messen, Nutzfahrzeuge
Image
Mercedes-Benz startete im Jahr 2019 die Produktion im neuen Pkw-Werk Moscovia mit dem Anlauf der Mercedes-Benz E-Klasse Limousine für den lokalen Markt.

Krieg in der Ukraine

Erhebliche Auswirkungen auf die Automobilindstrie

Der Angriff auf die Ukraine wird die deutschen Automobilhersteller und Zulieferer erheblichen belasten. Nach Mercedes-Benz hat jetzt auch Volkswagen verkündet, seine Aktivitäten in Russland einzustellen. Der VDA informiert zudem über drohende Probleme.