Schmierstoffe und Additive

Drei Motorenöle für Euro 7

Die Einführung von Euro 7 in drei bis vier Jahren zwingt die Fahrzeughersteller die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeugflotten von 130 g/km auf 95 g/km zu verringern. Mit seinen drei neuen MotulSpecific Produkten will man bei Motul sie dabei unterstützen.

Downsizing oder Rightsizing-Technologien machen moderne Verbrennungsmotoren deutlich leistungsfähiger und bewirken geringere Kraftstoffverbräuche und weniger CO2. Einen Anteil daran hat auchdas Konstruktionselement Motorenöl, weshalb heute werden verstärkt Ultraleichtlaufviskositäten, wie SAE 0W20 in Verbindung mit einer abgesenkten HTHS-Viskosität, in modernen Motorkonzepten eingesetzt werden. Mit den drei neuen ProduktenMotulSpecific 5122 SAE 0W20, MotulSpecific 508 00 509 00 SAE 0W20 und MotulSpecific LL-12 FE SAE 0W30 will das französisches Traditionsunternehmen, das 1971 als erster Schmierstoffhersteller das erste vollsynthetische Motorenöl auf Ester-Basis auf den Markt brachte, diesen Trend unterstützen.

Das vollsynthetische Hochleistungsmotorenöl MotulSpecific 5122 SAE 0W20wirdals maßgeschneiderte Lösung für reduzierten Kraftstoffverbrauch und optimalen Verschleißschutz in Benzinmotoren von Jaguar und Land Rover (JLR) bezeichnet, bei denen ein Motorenöl mit der Freigabe STJLR 51.5122 vorgeschrieben ist. Es soll in Verbindung mit einer stark abgesenkten HTHS-Viskosität eine deutliche Reduzierung von Reibungsverlusten im Vergleich zu den Anforderungen nach ACEA A5/B5 bewirken und ist nicht abwärtskompatibel zu anderen JLR-Spezifikationen. Als echtes Highlight im Sortiment bezeichnet man MotulSpecific 508 00 509 00 SAE 0W20, das speziell für VW und Audi Benzin- und Dieselmotoren des VW Konzernsentwickelt wurde, bei denen ein Motorenöl nach VW 508 00 bzw. VW 509 00 vorgeschrieben ist. Eine Abwärtskompatibilität zu vorherigen VW Freigaben (VW 504 00 507 00) ist auch hier technisch nicht möglich.

Das dritte Motorenöl im Bunde, MotulSpecific LL-12 FE SAE 0W30, wurde speziell für die Anforderungen der BMW Group entwickelt. In Verbindung mit ACEA C2 und abgesenkter HTHS-Viskosität soll es eine deutliche Reduzierung von Reibungsverlusten und damit Kraftstoffersparnis um die 1,5 Prozent im Vergleich zu einem Referenzmotorenöl mit der Freigabe BMW LL-01 erreichen. Gleichzeitig würden die Anforderungen an die Belastbarkeit und Stabilität nach BMW LL-04 übertroffen, so der Hersteller. Das vollsynthetische Hochleistungsmotorenöl mit reduziertem Sulfatasche-, Phosphor- und Schwefelgehalt (Mid SAPS) erfüllt zusätzlich den Standard ACEA C2. Für weitere Informationen zu den Schmierstoffen hat der Motulunter www.motul.de oder www.oelberater.de eine Ölberaterplattform geschaffen. (jr.)

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