News 11.09.2017

Die Highlights der IAA

Ein neuer Polo, ein neuer X3, ein neuer A8: Die IAA 2017 wird vor allem aus deutscher Sicht viele neue Modell-Highlights bieten. Doch auch andere europäische und asiatische Hersteller fahren groß auf.

Audi
Die vierte Generation des Audi A8 ist eine Machtdemonstration deutscher Autobaukunst. So dringt das Flaggschiff der Ingolstädter in neue Sphären autonomer Fahrkünste vor: Bis 60 km/h kann die Oberklasse-Limousine vollautomatisch fahren und auf Knopfdruck selber einparken. Zudem gibt es ein 48-Volt-Bordnetz, über 40 Assistenten, ein neues Hightech-Fahrwerk sowie ein Bedienkonzept mit vielen Displays und wenig Knöpfen. Bei den Motoren bleibt der A8 weitgehend konventionell. Ein prestigereicher W12 wird wieder zu haben sein, aber auch ein Plug-in-Hybridantrieb mit 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite.

 - Der neue Audi A8 soll "Vorsprung durch Technik" wieder groß machen.
Der neue Audi A8 soll "Vorsprung durch Technik" wieder groß machen.
Foto: Audi

Bentley
Für die britische Luxusmarke ist der Continental GT das Volumenmodell. Seit 2003 ist der Zweitürer im Programm. 2011 gab es eine intensive Überarbeitung, die auch als zweite Generation bezeichnet wird. Nächstes Jahr ist eine echte Neuauflage fällig, die sich erstmals auf der IAA zeigt. Unter anderem hat der GT gleich 200 Kilogramm abgespeckt, während die Leistung der W12-Version auf 635 PS gestiegen ist, was eine Sprintzeit in unter vier Sekunden und maximal 330 km/h erlaubt. Zu den Innovationen gehören reichlich neue Assistenzsysteme, riesige Displays im Innenraum und ein 48-Volt-Bordnetz. Darüber hinaus zeigt die VW-Tochter noch den Flying Spur V8 in einer sportlich akzentuierten Version namens „S Black Edition“.

 - Bentley bietet den Flying Spur in einer sportlich akzentuierten Version namens V8 S Black Edition an.
Bentley bietet den Flying Spur in einer sportlich akzentuierten Version namens V8 S Black Edition an.
Foto: Bentley

BMW
Angesichts des SUV-Booms dürfte BMWs wichtigste IAA-Neuheit die dritte Generation des X3 sein. Diese kommt weitgehend konventionell vorgefahren, gibt sich allerdings schnittiger, leichter und aerodynamischer als bisher. Der Innenraum bietet viel Komfort, einen 10,2 Zoll großen Touchscreen sowie einen von 550 auf 1.600 Liter erweiterbaren Kofferraum. Das Motorenangebot umfasst Benziner und Diesel mit einem Leistungsspektrum von 184 bis 360 PS. Mit dem X2 erweitern die Münchener die X-Familie zudem um eine Lifestyle-Variante des X1. Das Kompakt-SUV wird als Sports Activity Coupé bezeichnet, hat allerdings, das deuten erste Erlkönigbilder an, keinen stark coupéhaft akzentuierten Dachverlauf wie X4 oder X6. Technisch dürfte die neue Baureihe eng mit dem X1 verwandt sein. Dieser bietet Diesel und Benziner mit drei und vier Zylindern mit einem Leistungsspektrum von 100 kW/136 PS bis 170 kW/231 PS. Schließlich rundet BMW die X-Familie um den Sechssitzer X7 nach oben ab. Das Dickschiff wird sich auf der IAA als seriennahe Studie mit mächtiger Kühlergrill-Niere und neuem Cockpit-Design präsentieren.

 - X3, die Dritte: BMW zeigt die Neuauflage seines mittelgroßen SUV-Modells.
X3, die Dritte: BMW zeigt die Neuauflage seines mittelgroßen SUV-Modells.
Foto: BMW

Als weitere große Modellneuheit wird der 6er GT gezeigt, bei dem es sich um den Nachfolger des 5er GT handelt. Auch als 6er bietet der GT viel Luxus und Platz innen, während die Außenhaut mit coupéhafte Eleganz versprüht. Mit besonders sportlicher Aura fällt die seriennahe Studie des Roadsters Z4 ins Auge. Im Vergleich zu früheren Z4-Generationen fallen eine kürzere Motorhaube und die schlankeren Überhänge vorne und hinten auf, die den Fahrer näher ans Zentrum rücken. Hinter dem Cockpit erinnern langgezogene Hutzen an offene Rennwagen vergangener Jahre, während die sogenannte Sharknose in der Front mit tiefliegenden Nieren den legendären Z8 zitiert. Weitere Premiere-Kandidaten der Münchener sind ein 441 kW/600 PS starker M5, die exklusive Edition 40 Jahre vom 7er sowie das Facelift des Elektroautos i3, das zugleich die Einführung der dynamisch akzentuierten Version i3s markiert.

Citroen
Während die Schwestermarken Peugeot und DS der IAA fern bleiben, darf Citroen in Frankfurt einige Neuheiten präsentieren. Dazu gehört das kleine SUV C3 Aircross, das den Minivan C3 Picasso beerbt. Der Aircross setzt auf eine robust wirkende Außenoptik sowie einen geräumigen und variablen Innenraum. Das Leistungsspektrum der Drei- und Vierzylindermotoren reicht von 68 kW/93 PS bis 100 kW/136 PS. Marktstart ist im November zu Preisen ab 15.200 Euro. Als weitere Premiere zeigen die Franzosen den E-Mehari als Sondermodell „Styled by Courrèges“. Der 27.000 Euro teure Stromer zeichnet sich durch eine schwarze Außenoptik, einen weißen Innenraum und ein paar Extras wie ein schlüsselloses Zugangssystem aus. Als Studie präsentiert die PSA-Tochter zudem den Spacetourer Rip Curl. Es handelt sich um eine zweifarbig lackierte und mit Allradantrieb gerüstete Campingbus-Variante, die mit ihrem Abenteuer-Flair vor allem Surfer ansprechen soll.

 - Citroen hält für den PSA-Konzern die Fahne hoch. Wichtigste IAA-Neuheit ist der C3 Aircross.
Citroen hält für den PSA-Konzern die Fahne hoch. Wichtigste IAA-Neuheit ist der C3 Aircross.
Foto: Citroen

Ferrari
Mit dem Portofino zeigt Ferrari den Nachfolger des California T. Unter der Haube sitzt eine weiterentwickelte Version des 3,9 Liter großen V8-Turbomotors, der nun 441 kW/600 PS leistet (29 kW/40 PS mehr als bisher) und den Portofino in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 bringt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 320 km/h. Das Metallklappdach-Cabrio bekommt außerdem eine neue elektrische Servolenkung und ein besseres Infotainment-System mit 10,2 Zoll großem Display.

 - Mit dem Portofino stellt Ferrari den Nachfolger des California T vor.
Mit dem Portofino stellt Ferrari den Nachfolger des California T vor.
Foto: Ferrari

Ford
Es wird gemunkelt, dass Ford in Frankfurt die neue Generation des Focus vorstellen wird. Vermutlich wird dieser sich bei Außenoptik und Innenraum am neuen Fiesta orientieren, der unter anderem mit einem besonders aufgeräumten Arbeitsplatz beeindruckt. Ein weiterer Premieren-Kandidat ist die geliftete Euro-Version des Mustangs. In den USA ist das überarbeitete Kultauto bereits zu haben, für Europa ist der Marktstart für Anfang 2018 angekündigt. Ebenfalls überarbeitet wurde der Ecosport. Neben Design-Verbesserungen bietet das kleine SUV einen neuen Diesel und erstmals auch Allradantrieb. Der robust gestaltete Fiesta-Ableger ist ab Ende 2017 bestellbar, die Auslieferungen dürften im Frühjahr 2018 starten. Mit der Black Edition stellt Ford außerdem ein konsequent auf Schwarz getrimmtes Sondermodell des Pick-up-Modells Ranger vor.

 - In den USA ist der geliftete Ford Mustang bereits erhältlich. Nach Europa dürfte er Anfang 2018 kommen.
In den USA ist der geliftete Ford Mustang bereits erhältlich. Nach Europa dürfte er Anfang 2018 kommen.
Foto: Ford

Jaguar
Auch bei Jaguar ist man auf das SUV-Segment aufmerksam geworden. Nach dem F-Pace erweitern die Briten nun mit dem E-Pace ihr Angebot um einen kompakten Hochbeiner. Dieser bietet innen ein hochauflösendes Head-up-Display, vier 12-Volt-Ladeanschlüsse, fünf USB-Buchsen und einen WLAN-Hotspot. Bei den Sicherheitssystemen gibt es Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung und Abstandtempomat. Das Kofferraumvolumen beträgt mindestens 577 Liter und lässt sich auf bis zu 1.234 Liter erweitern. Für den mindestens 35.000 Euro teuren E-Pace werden Benziner und Diesel mit 150 bis 300 PS zur Wahl stehen. Darüber hinaus gibt es auf der IAA ein Wiedersehen mit dem XF Sportbrake. In seiner Neuauflage kommt der Kombi der oberen Mittelklasse mit fünf Zentimeter mehr Radstand und einen auf 1.700 Liter gewachsenen Kofferraum vorgefahren. Ebenfalls noch im Herbst erhältlich ist die XJ-Performance-Variante XJR575. Ein 5,0-Liter-V8-Kompressormotor leistet in der bislang stärksten Serien-Limousine der Briten 423 kW/575 PS. Der Preis liegt bei rund 144.000 Euro.

 - Viel Platz für Gepäck: Jaguars XF gibt es künftig wieder als Kombiversion Sportbrake.
Viel Platz für Gepäck: Jaguars XF gibt es künftig wieder als Kombiversion Sportbrake.
Foto: Ford

Kia
Den Ausbau seiner SUV-Palette setzt Kia auf der IAA nach unten fort. Mit dem Stonic bringen die Koreaner ein lediglich 15.790 Euro teures Modell für den Einsatz im Großstadtdschungel auf den Markt. Der 4,20 Meter kurze Neuling bietet ein auffälliges Design und eine abwechslungsreiche Farbpalette. Mit seinem über 350 Liter großen Kofferraum ist der Fünftürer zudem alltagstauglich. Neben einem 110 PS starken Diesel stehen noch drei Benziner mit 84, 99 oder 120 PS zur Wahl. Die Verbräuche liegen zwischen 4,2 und 5,5 Liter. Mit einem 100 PS starken 1,0-Liter-Turbobenziner kommt zudem der Picanto in der neuen Ausstattungsversion X-Line vorgefahren. Dank Robust-Beplankung und Unterfahrschutz macht der Kleinstwagen auf Micro-SUV. Ende 2017 soll der X-Line in Deutschland auf den Markt kommen. Darüber hinaus stellt Kia sein größtes SUV-Modell, den Sorento, in einer gelifteten Version vor, die künftig eine überarbeitete Front, neue Bediensysteme für Klima und Navi sowie eine Achtgang-Automatik bietet. Außerdem geben die Koreaner mit dem Proceed Concept Ausblick auf die kommende Ceed-Generation. Beim Karosserietyp hat sich Kia für einen verlängerten „Hot Hatch“ entschieden, der sich durch athletische Proportionen und kompakte Dimensionen auszeichnet. Schicke 20-Zoll-Räder und eine aufwändige Lackierung in Lava-Rot verleihen dem Fahrzeug zusätzliche Strahlkraft.

 - Schöne Aussicht: Mit einem sehenswerten Konzeptauto gibt Kia einen ersten Ausblick auf den neuen Ceed.
Schöne Aussicht: Mit einem sehenswerten Konzeptauto gibt Kia einen ersten Ausblick auf den neuen Ceed.
Foto: Kia

Lamborghini
Die Italiener stellen in Frankfurt vom Aventador Roadster die S-Version vor, die sich neben einer Leistungsanhebung auf 544 kW/740 PS noch durch eine umfassende Optimierung von Aerodynamik und Fahrwerk im Vergleich zur Standard-Version auszeichnet. Das IAA-Exponat zeigt zudem einige Individualisierungsmaßnahmen aus dem Ad-Personam-Programm auf.

 - Lamborghini zeigt den Aventador Roadster in der leistungsgestärkten Version S vor.
Lamborghini zeigt den Aventador Roadster in der leistungsgestärkten Version S vor.
Foto: Lamborghini

Mercedes-Benz
Ein besonderer Höhepunkt der IAA ist fraglos das Mercedes-Maybach Vision 6 Cabrio – ein fast sechs Meter langer Sonnenfänger für zwei Superreiche. Das verschwenderisch gezeichnete Luxusmobil soll mit seinem 750 PS starken Elektroantrieb Selbstfahrer begeistern. Alternativ bietet der Stromer einen elektronischen Chauffeur in Form einer Autopilot-Funktion. Ebenfalls Messepremiere feiert die neue X-Klasse. Das rund 37.000 Euro teure Pick-up-Modell mit viel Technik vom Nissan Navara soll vor allem in Schwellenländern um die Gunst der Kunden buhlen. Der über 5,30 Meter lange Allradriese ist robust, geländegängig und vielseitig einsetzbar.

 - Der Mercedes-Maybach Vision 6 dürfte zu den besonders umschwärmten Exponaten der IAA gehören.
Der Mercedes-Maybach Vision 6 dürfte zu den besonders umschwärmten Exponaten der IAA gehören.
Foto: Mercedes Benz

Außerdem wird der Stuttgarter Autobauer mit dem EQA ein batterieelektrisches Kompaktfahrzeug als Studie vorstellen. Der Stromer dürfte zugleich Ausblick auf die neue A-Klasse geben, deren Neuauflage bereits für 2018 angekündigt wurde. Weitere IAA-Kandidaten sind die gelifteten S-Klasse-Varianten Coupé und Cabriolet sowie eine seriennahe Version des Brennstoffzellen-Fahrzeugs GLC F-Cell. Das mit Wasserstoff betriebene SUV-Coupé soll bereits kurz vor seinem Marktstart stehen. Daneben zeigt Mercedes von der V-Klasse die limitierte Version „Designo hyazinthrot metallic“ sowie die optisch auf Sportlichkeit getrimmte Variante „Horizon Edition“. Zusätzlich gibt es die Modelle Mercedes-AMG G 63 und G 65 in den umfangreich veredelten Varianten „Exclusive Edition“.

Opel
Opel gehört mittlerweile offiziell zu PSA. Folgerichtig zeigen die Rüsselsheimer auf ihrer Hausmesse mit dem Grandland X ein Modell auf Basis des Peugeot 3008. Im Vergleich zum Franzosen-SUV ist das Opel-Pendant mit 4,48 Meter um drei Zentimeter länger. Im Innenraum ist Platz für bis zu fünf Personen. Der normal 514 Liter große Kofferraum kann auf 1.652 Liter erweitert werden. Die Basisversion mit 96 kW/130 PS starkem Benziner ist ab 23.700 Euro bereits bestellbar. Außerdem stehen bei Opel noch die neuen Insignia-Varianten Country Tourer und GSi. Letzterer trägt einen 2,0-Liter-Turbomotor unter der Haube, der 191 kW/260 PS leistet. Ebenfalls sportlich kommt der neue Corsa S daher, der für mindestens 18.400 Euro einen immerhin 110 kW/150 PS starken Benziner bietet.

 - Opel hat vom neuen Insignia eine Starkversion namens GSi aufgelegt.
Opel hat vom neuen Insignia eine Starkversion namens GSi aufgelegt.
Foto: Opel

Darüber hinaus stellt Opel den Vivaro in den Varianten Tourer, Combi+ und Life vor. Während der Tourer sich innen im Stile einer Business-Lounge präsentiert und zum Beispiel dank drehbarer Fondsitze eine Vis-a-vis-Bestuhlung erlaubt, setzt der als Passagier- und Familien-Kleinbus konzipierte Combi+ auf behagliche Pkw-Atmosphäre. Der Life bietet als Besonderheit eine Rückbank, die sich zu einem Zwei-Personen-Bett umwandeln lässt.

Porsche
In Frankfurt wird Porsche die dritte Generation des SUV-Modells Cayenne vorstellen. Trotz zahlreicher Änderungen am Alu-Kleid folgt die Neuauflage der Linie des Vorgängers. Anfangs bietet Porsche nur zwei erstarkte Turbo-Benziner mit 250 kW/340 PS (plus 29 kW/40 PS) und 450 Newtonmeter sowie 324 kW/440 PS (plus 15 kW/20 PS) und 550 Newtonmeter. Der Cayenne S schafft es in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Im Dezember ist bereits Marktstart für den mindestens 75.000 Euro teuren Fünf-Meter-Riesen. Deutlich teurer, nämlich 285.220 Euro, ist der ebenfalls anwesende 911 GT2 RS. Dank 515 kW/700 PS kann der Über-Elfer den Standardsprint nach 2,8 Sekunden abhaken und 340 km/h schnell werden.

 - Der schnellste Serien-Elfer aller Zeiten: Porsche 911 GT2 RS.
Der schnellste Serien-Elfer aller Zeiten: Porsche 911 GT2 RS.
Foto: Porsche

Renault
Mit breiten Backen und Diffusor ausgerüstet wird Renault den Mégane in der Sportversion RS nach Frankfurt schicken. Für dynamische Fahrleistungen dürfte der 1,8-Liter-Turbo aus dem neuen Renault-Alpine sorgen, der vermutlich um 280 PS leisten wird. Darüber hinaus zeigen die Franzosen ihren in Südamerika bereits verfügbaren Pick-up Alaskan in einer Europa-Version. Der Technik-Bruder des Nissan Navara soll bald schon in Deutschland an den Start gehen.Auf eine fernere Autozukunft verweist Renault mit dem futuristisch gezeichneten Konzeptfahrzeug Symbioz, das aufzeigen soll, wie sich die autonome und elektrische Mobilität im Jahr 2030 gestalten könnte.

 - Renault wird den Alaskan künftig auch in Deutschland anbieten. Auf der IAA feiert die Euro-Version Premiere.
Renault wird den Alaskan künftig auch in Deutschland anbieten. Auf der IAA feiert die Euro-Version Premiere.
Foto: Renault

Skoda
Nach dem Kodiaq lässt Skoda auf der IAA noch den kompakten Bruder Karoq vom Stapel laufen. Das neue SUV-Modell, ein enger Verwandter des Seat Ateca, wird Nachfolger des betagten Skoda Yeti. Der fast 4,40 Meter lange Fünftürer wird mit konventionellen Diesel- und Benzinmotoren mit 115 bis 190 PS zu haben sein. Zum Marktstart wird es den Karoq zunächst in höherwertigen Ausstattungen geben. Später folgt die vermutlich rund 21.000 Euro teure Basisversion.

 - Karoq heißt der kleine Bruder des Skoda Kodiaq, der noch 2017 in Deutschland auf den Markt kommt.
Karoq heißt der kleine Bruder des Skoda Kodiaq, der noch 2017 in Deutschland auf den Markt kommt.
Foto: Skoda

VW
Bei VW wachsen nicht nur die Modelle, sondern auch die SUV-Palette. So feiert der völlig neue der T-Roc auf der IAA Weltpremiere. Der kompakte Hochbeiner auf Golf-Basis schließt die künftige Lücke zwischen einem Polo-SUV (ab 2018) und dem Tiguan. Damit ist der T-Roc das entsprechende Pendant zum Audi Q2, mit dem er auch technisch eng verwandt ist. Im November 2017 wird der kleine SUV in Deutschland für rund 20.000 Euro auf den Markt kommen. Ebenfalls hochbeinig sind zwei Varianten des Amarok. Neben dem luxuriösen Konzeptfahrzeug Aventura Exclusive zeigt die Nutzfahrzeugsparte das mit dunklen Anbauteilen verzierte Sondermodell Dark Label.

Eine weitere wichtige IAA-Neuheit ist der VW Polo. Die nunmehr sechste Generation der Kleinwagenbaureihe bietet ein Raumangebot, das fast dem Niveau der Kompaktklasse entspricht. Vorläufig wird es vier Benziner mit Leistung mit 48 kW/55 PS bis 110 kW/150 PS sowie zwei Diesel mit 59 kW/80 PS und 70 kW/95 PS geben. Eine Novität ist der Erdgasmotor 1.0 TGI mit 66 kW/90 PS. Bereits serienmäßig bietet der Polo das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung. Premiere feiert der Polo auf der IAA zudem in der GTI-Version.

 - Mit dem I.D. Crozz zeigt VW, wie ein Serienauto mit Elektroantrieb in naher Zukunft auf dem Markt kommen könnte.
Mit dem I.D. Crozz zeigt VW, wie ein Serienauto mit Elektroantrieb in naher Zukunft auf dem Markt kommen könnte.
Foto: VW

Außerdem zeigen die Wolfsburger den modellgepflegten Golf Sportsvan. Der höherbauende Golf-Ableger erhält rundum LED-Lichter, ein moderneres Infotainmentsystem, mehrere neue Assistenzsysteme sowie neue TSI-Motoren, von denen zwei über Zylinderabschaltung verfügen. Schließlich stellen die Wolfsburger eine überarbeitete Variante der bereits im April vorgestellten E-Auto-Studie I.D. Crozz vor. Dank Änderungen an Front und Heck soll der Stromer ein bereits seriennahes Design bieten. Bereits 2019 könnte ein entsprechendes Modell in den Markt kommen. (SP-X)