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Werkstattwahl

Der Preis entscheidet nicht allein – freie Werkstätten haben treuere Kunden

Viele Fahrzeugbesitzer versuchen bei Reparaturen zu sparen, dennoch spielen Leistung und Vertrauen in die Arbeit eine große Rolle bei der Entscheidung.

Der Preis ist für viele nicht das wichtigste Kriterium bei der Wahl der Kfz-Werkstatt. Obwohl Autoreparaturen bei den großen Ketten im Schnitt am günstigsten und vorhersehbarsten sind, wählt lediglich knapp jeder zehnte Halter in Deutschland einen entsprechenden Betrieb, wie aus einer Umfrage der Sachverständigenorganisation KÜS hervorgeht. Für eine Vertragswerkstatt des Herstellers oder für einen freien Betrieb entscheiden sich jeweils rund 40 Prozent der Kunden.

Die Preise bei den drei Alternativen sind deutlich unterschiedlich: So fallen in Werkstattketten mit durchschnittlich 376 Euro die niedrigsten Kosten an, während die Vertragsbetriebe mit 473 Euro die teuersten sind. Freie Werkstätten positionieren sich mit 416 Euro in der Mitte. Gefragt wurde jeweils nach dem Preis der letzten durchgeführten Reparatur.

Ein Grund für die bevorzugte Wahl der teureren Werkstätten dürfte die Qualität der Arbeiten und das Vertrauen in die Betriebe sein. Werkstattketten weisen der Umfrage zufolge im Vergleich die niedrigste Wiederbesuchsrate auf: Lediglich 54 Prozent der Kunden wollen erneut kommen. Bei den freien und herstellergebundenen Betrieben sind es jeweils rund 70 Prozent. Gute Arbeit zahlt sich damit doppelt aus: Zum einen lassen sich so auch höhere Preise gegenüber dem Kunden vertreten, zum anderen wächst die Zahl der Stammkunden, wenn das Verhältnis zwischen Werkstatt und Kunde gut ist – dafür sorgen neben sauberer Arbeit auch Transparenz, Fairness und gute Beratung.

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