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Der japanische CHAdeMO Schnellladestandard ist Geschichte. Der erste Ladesäulenanbieter verzichtet nun komplett auf ihn.
Foto: stock.adobe.com/Southworks
Der japanische CHAdeMO Schnellladestandard ist Geschichte. Der erste Ladesäulenanbieter verzichtet nun komplett auf ihn.

E-Auto-Stecker-Standard

Chademo ist Geschichte, CSS setzt sich durch

Mit der ersten Generation e-Autos entbrannte auch der Kampf um einen Schnellladestandard. Der Chademo-Standard aus Japan spielt in Europa keine Rolle mehr. Nun verzichtet ein großer Ladesäulenbetreiber ganz auf ihn.

Der Ladenetzbetreiber Allego verzichtet bei neuen Schnellladesäulen künftig europoaweit auf den Chademo-Stecker. Als Grund nennt das Unternehmen die geringe Verbreitung des Standards; 2021 seien lediglich 4 Prozent aller in Europa verkauften E-Mobile mit dem Schnellladeanschluss ausgerüstet gewesen. Tendenz weiter sinkend. Bestehende Ladesäulen mit Chademo-Stecker bleiben aber bis auf weiteres am Netz, neue erhalten ausschließlich den gängigeren CCS-Stecker.

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Unter anderem Nissan setzte bei seinem „Leaf“ auf den Chademo-Standard
Foto: Nissan
Unter anderem Nissan setzte bei seinem „Leaf“ auf den Chademo-Standard

„CHAdeMo“ (steht für „Charge de Move“) ist die ein japanisches Schnellladestecker-System, das vom Energiekonzern Tepco und den Autoherstellern Nissan, Mitsubishi, Toyota und Subaru entwickelt wurde. In Deutschland sind aktuell unter anderem der Nissan Leaf und der Lexus UX mit Chademo-Anschlüssen ausgerüstet. Bei neueren E-Modellen setzen Nissan und der Toyota aber hierzulande bereits auf den auch von den meisten anderen Herstellern genutzten CCS-Anschluss.  Beide Steckertypen sind nicht kompatibel.

Die deutsche Ladesäulenverordnung schreibt zwar für Gleichstrom-Ladesäulen einen CCS-Anschluss vor, nicht aber eine Chademo-Kupplung. Im Ergebnis sind Schnellladepunkte mit diesem Anschluss hierzulande immer seltener zu finden.

Holger Holzer/SP-X

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