Teilegroßhandel

Carat-Projekt Mecanto läuft an

Die Gesellschafterversammlung der Carat-Gruppe hat den Start der Vernetzungsplattform „Mecanto“ beschlossen. Für die Einkaufskooperation stellt Mecanto einen wichtigen Baustein ihrer Digitalisierungsstrategie dar.

Mecanto soll die bestehenden Strukturen in Handel, Werkstatt und Industrie nutzen und um ein breites Service-Spektrum ergänzen. Im Zentrum der Strategie steht die digitale Vernetzung aller Stufen der Wertschöpfungskette mit dem Ziel, vernetzte Problemlösungen und Zusatzservices – z.B. Hilfestellungen zur Parkplatzsuche, Car-Sharing, Pannendienste, Versicherungen usw. – auf Basis der jeweils aktuellen Technologie bereitzustellen. Der Autofahrer soll im Idealfall bereits im Auto nach Onboard-Diagnose via Dongle und Smartphone alle notwendigen Informationen über anstehende Service- und Ersatzteil- oder Wartungsanforderungen haben. Im Anschluss soll er dann auf Basis von Bewertungen oder Standorteigenschaften die für ihn am besten geeignete Werkstatt auswählen können. Versorgt mit einem auf Arbeitswerten und Teileeinsatz basierten Angebot, kann er anschließend online mögliche Termine anfragen und reservieren.

Foto: Carat

Die nachfolgende  Prozesskette soll dann ebenfalls in Mecanto ablaufen: Die Werkstatt erhält die Buchungsbestätigung, der nächstgelegene Großhändler erhält den Auftrag zur Auslieferung der benötigten Teile. Das Abrechnungswesen könnte ebenfalls bis zum abschluss einer Reparatur über Mecanto laufen – wobei Carat zunächst nur verspricht, dass die Kalkulation für alle Stufen der Wertschöpfungskette „auskömmlich“ und damit ein „Preiskampf“ ausgeschlossen sei.

Carat möchte Mecanto als logische Antwort des IAM auf die Mobility-Angebote der Fahrzeughersteller (Mercedes me, BMW drive connect, Toyota, etc.) verstanden wissen. „ Deshalb sprechen wir auch von einer komplett offenen Plattform, auf der sich jeder Autofahrer, jeder Flottenmanager, jede Werkstatt, jeder Großhändler und jeder Industriepartner registrieren und seinen Nutzen daraus ziehen kann“, erläutert Carat-Geschäftsführer Thomas Vollmar. Mecanto soll allen Werkstätten offen stehen, um zu fairen Preisen Teile und Services zu verkaufen. Laut Carat sollen die Werkstätten auch vom über die Plattform gesteuerten Flottengeschäft profitieren sowie von den Tools, die sie zur Bindung Ihrer bestehenden Kunden nutzen können.

Foto: amz/Jagels

Teilegroßhandel

Carat: Neue Online-Plattform für Endkunden

Der zunehmende Teilehandel über das Internet macht der Branche das Leben schwer. Die Carat-Gruppe reagiert jetzt darauf: Auf der neuen Online-Plattform "Mecanto 25" kann der Endkunde nicht nur günstig Teile kaufen, sondern auch gleich die passende Werkstatt finden.

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Foto: amz - Jagels

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„Digitale Lösung für den IAM“

Thomas Vollmar schreckt vor der Werkstattsteuerung nicht zurück, sondern möchte sie für die Carat und den IAM nutzen. amz hat sich mit dem Carat-Chef über die Chancen von Drivemotive unterhalten.

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Aus Mecanto wird Drivemotive

Die unter dem Arbeitstitel „Mecanto“ initiierte Mobilitätsplattform der Carat-Gruppe geht jetzt unter dem Namen "Drivemotive" an den Start. Das Angebot wird ab Januar 2019 von der neu gegründeten „Mecanto GmbH“ betrieben.

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Foto: Topmotive

Wandel der Kommunikation

Neue Wege in der Kundenansprache

Der Katalog- und Datenspezialist Topmotive erweitert sein Portfolio und gründet die Tochterfirma Cartelligence GmbH. Neue Apps sollen für eine effiziente digitale Kommunikation mit dem Autofahrer sorgen.

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