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Foto: BMW
Die Rückrufaktion betrifft deutschlandweit etwas über 2.000 BMW ix3.

E-Call beeinträchtigt

BMW ruft Elektro-SUV zurück

Diverse Sicherheitsfunktionen könnten nach einem Unfall mit dem iX3 aufgrund eines Softwarefehlers nicht zur Verfügung stehen. Ca. 5.400 Fahrzeuge befinden sich bereits in Kundenhand, davon 520 hierzulande.

Etwa ein Drittel der weltweit 16.278 von einem Rückruf betroffenen BMW iX3 sind laut einer Konzernsprecherin bereits an Käufer ausgeliefert worden. Sie stammen aus dem Bauzeitraum Juli 2019 bis Mai 2021. In Deutschland gehe es um etwas über 2.000 Elektrofahrzeuge, sagte sie. "Davon befanden sich zum Start der Aktion erst ca. 520 in Kundenhand."

Bei einem sehr schwerwiegenden Unfall könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer Beschädigung des Zwölf-Volt-Bordnetzes komme, begründete sie den Rückruf. Schuld daran sei eine möglicherweise auftretende Überspannung aus dem Hochvolt-Netz. Durch den Defekt der Steuergeräte und Komponenten des 12V-Netzes könnten so genannte "Post-Crash-Funktionen" nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Dazu zählen u.a. der Warnblinker, die Fahrzeugbeleuchtung und vor allem der automatische Notruf (eCall).

Für die nun anstehende Neuprogrammierung der "Battery Management Unit" (BMU) sind 40 Minuten eingeplant. "Die Aktion findet überwiegend vor der Auslieferung statt und ist ansonsten für den Kunden kostenfrei", so die Sprecherin. Etwa die Hälfte der in Deutschlang betroffenen Elektro-SUV sei bereits abgearbeitet. Der Kunde erhalte hierüber eine Auftragsbestätigung, die mit dem internen Aktionscode "0061030600" versehen ist. (Niko Ganzer/ kfz-rueckrufe.de)

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