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Foto: Ferrari
Beim Ferrari Portofino M könnte das Start-Stopp-System ausbleiben. Aus diesem Grund muss der Hersteller die Fahrzeuge einem Software-Update unterziehen – gleiches gilt auch für das Modell 812 aus der italienischen Sportwagenschmiede. 

Sportwagenrückrufe

Bentley und Ferrari benötigen Softwareupdates

Beim britischen Continental GT könnte sich die elektrische Sitzverstellung selbstständig machen. Bei den Italo-Flitzern Portofino und 812 soll der Boxenstopp für Gesetzeskonformität hinsichtlich des Start-Stopp-Systems sorgen.

Auch die Hersteller von Luxuskarossen tauchen ab und an in den amtlichen Gefahrenmeldungen auf. So verkündete die US-Verkehrssicherheitsbehörde jüngst einen neuen Rückruf für den Bentley Continental GT. Ein Sprecher der Marke bestätigte die Relevanz der Aktion "RE21/26" auch für den europäischen Markt. Den betroffenen Bauzeitraum grenzte er auf Februar 2018 bis Juni 2021 ein.

Die Beine von Passagieren auf den Rücksitzen der Coupés und Cabrios können eingeklemmt werden. Denn aufgrund eines Softwarefehlers besteht die aus Sicht des Sprechers geringe Gefahr, dass die Vordersitze automatisch elektrisch nach hinten bewegt werden. Eine knapp einstündige Aktualisierung der Sitzverstellung soll Abhilfe schaffen. Stückzahlen nannte er nicht. In Nordamerika geht es um etwas über 3.800 Einheiten.

Keine Ergänzung vom Hersteller gab es bislang zu einem Warnhinweis italienischer Behörden zum Ferrari Portofino (M) und 812 (GTS und Superfast). Auch hier steht ein Softwareupdate an, nach unseren Informationen weltweit für 1.150 Sportwagen. Bislang bestand die Möglichkeit, dass nach Anlassen des Motors das Start-Stopp-System deaktiviert bleibt. Dadurch entspricht das Fahrzeug nicht den Typgenehmigungsvorschriften. Die Aktion "RC76" bezieht sich auf den Bauzeitraum September 2017 bis Mai 2021.

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Foto: Bentley Auch der Bentley Continental GT muss in die Markenbetriebe. Der Grund ist ein möglicher Fehler der Sitzverstellungselektronik.

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