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27.03.2017von Lutz Odewald
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Bei Knorr brummt's

Mit fast 830 Millionen Euro Vorsteuerergebnis und einer Stärkung der Marktposition in allen wichtigen Geschäftsfeldern glänzen die Münchner Brems-Experten. Vollgas geben sie nicht zuletzt durch ihre Aufkäufe, die für Aufsehen sorgen.

von Lutz Odewald

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Knorr Bremse

Die Kriegskasse des Münchner Bremsenkonzerns ist gut gefüllt, die Gewinne sprudeln reichlich. Das jedenfalls ist das Credo, welches Klaus Deller, vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG und für die Division Schiene zuständig, jetzt verkündete.
Allein sieben Unternehmen oder Unternehmensteile hat sich der Branchen-Primus einverleibt:

  • TMC Friction (hier die Schienenverkehrssparte)
  • ICER Rail (Übernehme der Anteile am Joint Venture mit TMC Friction)
  • Vossloh AG (hier das Geschäftsfeld Electrical Systems)
  • GT Group
  • TRS (Getriebekomponenten von Bosch Japan)
  • Tedrive (künftig SteeringSystems)
  • Haldex

Gerade die Akquise des letztgenannten Unternehmens hat in der Branche dank der heftigen Übernahmeschlacht mit ZF für reichlich Rabatz gesorgt. Noch ist sie auch nicht ganz abgeschlossen, denn die Kontrolleure der Kartellbehörden in USA und Europa müssen noch grünes Licht geben.

Wichtig ist den Knorrianern bei allem Wachstum aber die Nachhaltigkeit ihres unternehmerischen Tuns. Das sichert der Bremsen-Experte durch massive Investitionen in die Bereiche Forschung und Entwicklung, wie jüngst in das ganz neue Entwicklungszentrum für Bremstechnologie in München. Die Quote von über sechs Prozent, gemessen am Umsatz, ist weit über Branchendurchschnitt und macht deutlich, dass die Strategie von Knorr-Bremse langfristig ausgelegt ist.

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