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Die acht Standorte von Autoteile Jakobs können offenbar erhalten bleiben. 
Foto: Hess-Gruppe
Die acht Standorte von Autoteile Jakobs können offenbar erhalten bleiben. 

Hess-Insolvenz

Autoteile Jakobs steht kurz vor Übernahme

Die Autoteile Jakobs GmbH & Co. KG aus Idar-Oberstein, Bestandteil der in die Insolvenz geratenen Hess-Gruppe, wird offenbar in Kürze übernommen. Das gab der Insolvenzverwalter jetzt bekannt. Eine Investorenlösung stehe unmittelbar bevor.

Die zur insolventen Hess-Gruppe gehörende Autoteile Jakobs GmbH & Co. KG wird voraussichtlich noch in diesem Monat durch einen Investor übernommen. Wie der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Christoph Niering von der Kanzlei Niering Stock Tömp mitteilte, sollen entsprechende Verträge noch im Laufe des Monats unterschrieben werden. Die acht Standorte des Teilehändlers und die gut 130 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Die Autoteile Jakobs GmbH & Co. KG war Ende Februar in den Sog der Insolvenz der Kölner Hess-Gruppe geraten, von der sie Anfang 2017 übernommen wurde. Das Insolvenzverfahren über den Autoteilehändler aus Idar-Oberstein mit Verkaufsstellen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurde jedoch erst jetzt, nämlich zum 1. Mai 2022, durch das zuständige Amtsgericht Köln eröffnet. Da Autoteile Jakobs in vielerlei Hinsicht seine Eigenständigkeit innerhalb der Hess Gruppe bewahrt habe, könne nunmehr eine eigenständige Fortführungslösung für den Unternehmensverbund der acht Standorte gefunden werden, heißt es von Seiten des Insolvenzverwalters.

Geschäft wird ohne Unterbrechung fortgeführt

„Es ist ein sehr gutes Zeichen, gerade für die rund 130 Mitarbeitenden, dass nunmehr ein finanzstarker Investor zur Verfügung steht, welcher kurzfristig den insolventen Geschäftsbetrieb dauerhaft fortführen wird“, erklärt Dr. Nierig. Frühzeitig habe man in Absprache mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss und der Geschäftsführung die Investorensuche eingeleitet, sodass schon mit Beginn des Insolvenzverfahrens die Weichen für die Zukunft gestellt werden könnten.

Bis es zur endgültigen Übernahme durch den Investor kommt, werden alle acht Standorte im uneingeschränkten Umfang fortgeführt, sodass die mehr als 2.500 regionalen Kunden wie bisher bis zu vier Mal täglich angefahren werden. Auch das Einzelhandels- und Werkstattgeschäft soll im bisherigen Umfang fortgeführt werden.

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