Foto: Arwe/ amz-Screenshot

Nach der Insolvenz

Arwe-Gruppe wird aufgespalten

Die Auto-Aufbereiter Assured Fleet Services sowie die Tip-Top-Gruppe sichern sich bedeutende Teile der Arwe Group. Der bayerische Dienstleister musste im Mai Insolvenz anmelden.

Das Kerngeschäft der Arwe-Gruppe war Fahrzeugaufbereitung, -pflege und -reparatur. Zu den Kunden des Unternehmens aus Bayern gehörten unter anderem Mietwagenzentren an Flughäfen. Im Mai ging Arwe in die Insolvenz (wir berichteten). Einer aktuellen Mitteilung der Kanzlei Anchor Rechtsanwälte zufolge gibt es für viele Mitarbeiter und Standorte nun eine Zukunft: Der Insolvenzverwalter Paul Abel konnte Teile des Fahrzeugaufbereiters veräußern.

Dem Vernehmen nach übernimmt die britische Assured Fleet Services GmbH große Teile der Arwe CarRental Service GmbH mit rund 1.100 Mitarbeitern. Der Käufer ist laut Anchor das größte in Privatbesitz befindliche Unternehmen für Fahrzeugaufbereitung in Großbritannien und baut mit der Übernahme seit Mai den eigenen Anteil im deutschen Markt aus. Die Neusser Tip-Top-Gruppe sicherte sich Anfang September große Teile der Arwe Automotive Service GmbH mit rund 500 Mitarbeitern, hieß es.

Arwe ist insolvent

Der Autopflege-Spezialist kümmert sich an Flughäfen um die Mietwagen. Der derzeitige Lockdown führte zum Auftragseinbruch und ließ eine Eigensanierung scheitern.
Artikel lesen >

Für die übrigen Standorte laufen die Verkaufsverhandlungen noch. Gleiches gilt für die Tochtergesellschaften in Österreich und Spanien. "Dass es trotz der schwierigen Ausgangslage und dem kurzfristigen Scheitern des ursprünglichen Sanierungskonzepts noch gelang, Lösungen zu finden, die einen Erhalt so vieler Arbeitsplätze ermöglichen, ist ein großer Erfolg", erklärte Paul Abel.

TIPP: Sie interessieren sich für den Kfz-Teilehandel? Der amz.de-Newsletter informiert Sie aktuell über Entwicklungen und Hintergründe. Jetzt gleich anmelden!

Foto: Arwe Group

Aufbereitung

Arwe ist insolvent

Der Autopflege-Spezialist kümmert sich an Flughäfen um die Mietwagen. Der derzeitige Lockdown führte zum Auftragseinbruch und ließ eine Eigensanierung scheitern.

Foto: ATP/ amz-Screenshot

Insolvenz

ATP auf Sanierungskurs

Der Autoteilehändler hatte im März Insolvenz angemeldet, Seither ließ sich der Geschäftsbetrieb stabilisieren – allerdings haben 154 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Foto: ATP Auto-Teile-Pöllath

Teilegroßhandel

ATP Autoteile meldet Insolvenz an

Die Übernahme von ATP Autoteile durch die Swiss Automotive Group ist – zumindest vorerst – geplatzt. Das hat erhebliche Konsequenzen: Der Oberfpälzer Online-Teilehändler muss Insolvenz anmelden. Es gibt aber Hoffnung auf eine baldige Lösung.

Foto: amz - Schachtner

Zurück aus der Insolvenz

Nussbaum bleibt bestehen

Nach der Insolvenz des Hebetechnik-Spezialisten im April gibt es jetzt gute Nachrichten: Laut Insolvenzverwalter, geht der Geschäftsbetrieb weiter.