Foto: Volkswagen AG

Coronavirus

Alle Bänder stehen still!

Bis die Produktion am Band eingestellt wird, muss erfahrungsgemäß einiges geschehen. Nach Audi, Daimler und VW stehen die Bänder jetzt auch bei BMW still. Auch weitere Hersteller haben die Fertigung in Europa wegen des Virus eingestellt.

So verkündete Audi bereits gestern, die Werke kontrolliert runterzufahren, und die Fertigung am Band ab kommendem Montag ruhen zu lassen. Daimler zog nach und vermeldete ebenfalls das Aus für die Produktion und große Teile der Verwaltung – zunächst für zwei Wochen, jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie. Ford produziert nur noch in England weiter, auf dem europäischen Festland stehen die Bänder ebenfalls ab Donnerstag still.

VW und VW Nutzfahrzeuge stellen sowohl in Deutschland sowie allen Standorten in Europa die Produktion von Donnerstag an für zunächst zehn Werktage ein und wollen danach die weitere Entwicklung abwarten. Heute zog auch BMW nach, auch die Bayern stellen die Fertigung ab heute für vier Wochen bis zum 19. April ein. Aber nicht nur die deutschen Hersteller sind betroffen: die PSA Tochter Opel lässt auch dieser Woche seine Produktion gezielt auslaufen, Renault stellt ebenfalls die Fertigung in den europäischen Werken ein. Auch Toyota lässt zum Ende dieser Woche die Fertigung in Europa sowie der Türkei auslaufen, um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken.

Wer noch in den vergangen Tagen sein Fahrzeug bekommen hat, wird vielerorts jedoch kaum glücklicher sein: Die Kraftfahrämter haben wegen der Pandemie in vielen Teilen des Landes ebenfalls geschlossen.

Corona-Newsticker

+++ Continental: 40 Prozent der Produktionsstandorte stehen still +++

Für die Unternehmen der Automobilbranche hat die Corona-Krise schwere Auswirkungen. Die Produktionsbänder der Hersteller stehen still. Die Mehrheit der Kfz-Betriebe hat Kurzarbeit angemeldet. Verfolgen Sie in unserem Newsticker den aktuellen Stand der Entwicklung.

Coronavirus

Webasto macht wieder auf

Webasto öffnet seine wegen der mit dem Coronavirus infizierten Mitarbeiter geschlossene Firmenzentrale ab dem 12. Februar 2020 wieder.

Zulieferindustrie

Batteriehersteller Moll ist insolvent

Die Corona-Krise fordert ihr erstes prominentes Opfer in der Zuliefererindustrie. Der süddeutsche Batterie-Spezialist Moll musste wegen akuter Zahlungsprobleme Insolvenz anmelden.

Klassiker

Die neuen Oldtimer des Jahrgangs 2020

Autos mit H-Kennzeichen vermehren sich weiterhin rasant, vermitteln Oldtimer doch Emotionen und schöne Erinnerungen an die Jugend. Jetzt kommt der Jahrgang 1990 dazu mit letzten DDR-Zweitakt-Typen und vielen V12-Boliden.