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Digitale Geschäftsmodelle

Acatech baut Datenplattform

Die Akademie der Technikwissenschaften hat mit „Mobility Data Space“ einen neuen Marktplatz vorgestellt. Die Daten sollen in ersten Anwendungsfällen die Verkehrssicherheit optimieren.

Neue Modelle für den Datenaustausch stellte die Acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften jüngst auf dem ITS World Congress in Hamburg vor. Laut Pressemeldung entwickelt das Unternehmen das Angebot „Mobility Data Space“ auf Grundlage von Telematik-Informationen der Partner BMW, Caruso, Mercedes-Benz, Deutsche Bahn, Deutsche Post, Here Technologies, HUK-Coburg sowie des Volkswagen-Konzerns. Der Datenaustausch optimiert eigenem Bekunden zufolge Verkehrssicherheit,  Verkehrsflussoptimierung in Städten und Gemeinden oder Reiseerlebnisse „durch multimodale Navigations-App-Angebote“. Die ähnlichen Geschäftsmodelle „Mobility Data Space“ und Caruso sind den Angaben zufolge kooperativ angelegt – auf diese Weise beziehen die Partner Daten voneinander und reichern so das eigene Geschäft an. Die Acatech-Plattform arbeitet eigenen Angaben zufolge nicht gewinnorientiert.

Laut Verkehrsminister Andreas Scheuer schaffe „Mobility Data Space“ einen internationalen Standard für den Umgang mit Mobilitätsdaten: „Gerade Startups und kreative Köpfe können ihre Ideen dadurch ohne Angst vor großen Datenkraken verwirklichen und das Entwickeln innovativer Anwendungen wird schneller, einfacher und günstiger.“ Acatech-Präsident Karl-Heinz Streibich sekundierte: „[Mobility Data Space] ermöglicht allen, die die Mobilität der Zukunft mitgestalten wollen, den gleichberechtigten, transparenten und selbstbestimmten Austausch einer breiten Palette an Mobilitätsdaten: von der aktuellen Wettersituation über Informationen zu Baustellen bis hin zur Luftqualität. Diese Angebotsbreite unterscheidet den Mobility Data Space von vielen anderen Angeboten im Markt, die in der Regel nur Teilbereiche des Mobilitätssektors abdecken.“

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