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Fahrwerk

A8 weicht bei Seitencrash nach oben aus

Die Türflächen zählen bei einem Seitencrash zu den schwächsten Zonen eines Autos. Das kommende Audi Premium-Modell hebt sie daher im Notfall blitzschnell aus der Gefahrenzone.

Der neue Audi A8 schützt bei einem drohenden Seitenunfall seine empfindlichsten Teile. Die für Ende 2017 angekündigte Oberklasselimousine verfügt über ein neuartiges Aktivfahrwerk, das die bei einer Kollision gefährdete Seite der Karosserie innerhalb einer halben Sekunde um bis zu acht Zentimeter anhebt. Dadurch trifft das gegnerische Fahrzeug nicht die empfindlichen Türen, sondern die besonders widerstandsfähigen Zonen am Seitenschweller und Unterboden. Die Belastung der A8-Insassen soll dadurch gegenüber einem gewöhnlichen Crash um 50 Prozent sinken. Aktiv wird der Assistent erst bei Aufprallgeschwindigkeiten ab 25 km/h. Vorher nimmt er den ungefährlichen, aber möglicherweise günstigeren Blechschaden an der Tür in Kauf.

Herzstück des passiven Sicherheitssystems ist ein vollaktives elektromechanisches Fahrwerk, bei dem Elektromotoren an jedem Rad die Federung ständig an die Fahrbahnverhältnisse anpassen. Die neuartige Technik nutzt ein 48-Volt-Bordnetz, das beim A8 erstmals als Hauptbordnetz Einsatz findet. Premiere feiert die neue Oberklassenlimousine Anfang Juli in Barcelona. Auf den Markt kommt der Konkurrent für Mercedes S-Klasse und BMW 7er voraussichtlich im Herbst. (spx)

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Fahrzeughersteller

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Fahrwerk

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Fahrzeughersteller

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elektromechanische Wankstabilisierung

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SUVs bauen hoch und sind verhältnismäßig schwer – nicht gerade ideal für dynamische Kurvenfahrten. Damit der Fahrspaß nicht leidet und der Komfort steigt, setzen die Hersteller auf Wankstabilisierung mit aktiven Stabilisatoren.