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Digitalisierung

90 Prozent ohne Strategie

Beim Mannheimer CarCamp drehte sich alles um Digitalisierung im Kfz-Gewerbe. Der ZDK stelle die Ergebnisse seiner Studie vor: Nur zwölf Prozent der Betriebe verfügen über eine Strategie für das Netz.

"Mit der Studie wollten wir herausfinden, welchen Beratungsbedarf die Betriebe bei der Einführung von digitalen Prozessen und Geschäftsmodellen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass es für das Kfz-Gewerbe durchaus noch Entwicklungspotenzial gibt“, staunte ZDK-Referent Niklas Hostnik, der die Studie zusammen mit Jörg von Steinaecker, Geschäftsführer von Steinaecker Consulting durchgeführt hat. Befragt wurden 861 Betriebe, 83 Prozent der Teilnehmer waren Geschäftsführer oder Führungskräfte. Dass nur 12 Prozent über eine digitale Strategie verfügen ist das eine, dass aber auch 45 Prozent eine solche Strategie nicht planen, ist das andere. Dabei ist 78 Prozent der Unternehmen bewusst, dass neue oder erweiterte Geschäftsmodelle wichtig oder sogar überlebenswichtig sind. Allerdings haben sich erst 20 Prozent mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Fahrzeugportale und Facebook vorn

Unbekannt sind die Umfelder dabei grundsätzlich nicht: Gerade der Gebrauchtwagenmarkt hat sich beinahe komplett ins Netz verschoben, zwei Drittel der befragten Unternehmen nutzen Gebrauchtwagenportale, Neuwagenportale nutzt ein Drittel.In Sachen Social Media heißt der Platzhirsch nach wie vor: Facebook. 65 Prozent der Betriebe nutzen die Plattform, das bilderlastige Instagram wird nur noch gut einem Viertel (26%) der befragten Unternehmen verwendet. Auch in Sachen Zuständigkeit für die Digitalthemen besteht noch Klärungsbedarf: 39 Prozent gaben ein, dass ein Mitarbeiter die Themen nebenbei getreut, bei 29% übernimmt dies ein fester Mitarbeiter und 26% haben diese Arbeit an einen externen Dienstleister abgegeben. Die ausführlichen Ergebnisse der ZDK-Digitalisierungsumfrage zum Download. Die weiteren Präsentationen vom CarCamp finden Sie in der CarCamp-Community unter www.carcamp.de.

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