ZDK: Nachwuchs muss man fördern
Für die Branche begeistern – Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich
Die Nachwuchsförderungskampagne des Kfz-Gewerbes hat sich hohe Ziele gesteckt. Dem Verband geht es nicht nur darum, qualifizierte Nachwuchskräfte für die Autoberufe zu gewinnen, sondern auch Karrierewege aufzuzeigen und somit Fachkräfte nach ihrer Ausbildung weiter für die Branche zu begeistern.
Zu diesem Ergebnis kamen die rund 25 Teilnehmer bei einer Jahrestagung der Nachwuchsförderungskampagne. Bereits seit 19 Jahren engagieren sich 34 Mitglieder für die Nachwuchsgewinnung der Kfz-Branche. Dazu gehören die Fahrzeughersteller, Importeure, Zulieferer Bosch und ZDK. Zudem trifft sich regelmäßig ein Aktionsausschuss, dem 15 Mitglieder aus der Kampagne angehören.
Zwar sei der Kfz-Mechatroniker einer der lehrlingsstärksten Handwerksberufe und stehe bei jungen Männern in der Wunschskala weit oben. Aber die Schülerzahlen gingen zurück, die Palette der Ausbildungsberufe werde breiter. „Der Wettbewerb um den geeigneten Nachwuchs bekommt mehr Dynamik und mehr Schwung, wenn wir – das Kfz-Gewerbe und die Automobilindustrie – unsere Kräfte bündeln und uns zusammenschließen“, betonte ZDK-Präsident Robert Rademacher.
Für die Teilnehmer der Tagung stand fest: Künftig treten sie noch mehr an die Öffentlichkeit, um permanent und nachhaltig für das Kfz-Gewerbe zu werben. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Lehrern und Berufsberatern, der Kontakt zu Schülern genauso wie die Veröffentlichung zielgruppengerechter Informationsmaterialien. Beispielsweise soll mit einer Publikation die Spezialisierung Nutzfahrzeuge innerhalb der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung bekannter gemacht werden.
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