16.08.2010

SelectH2 und Inspector im Fokus

Als wichtige Produkte, die der Kfz-Teile Spezialist Herth+Buss in diesem Jahr auf der Automechanika präsentiert, gehören das innovative selektive Gasspürgerät SelectH2 und das neue Diagnosegerät „Inspector“.

Das Unternehmen Herth+Buss mit Sitz in Heusenstamm ist bereits seit sechs Jahren erfolgreich mit seinem selektiven Gasspürgerät im Markt etabliert. Dank seiner innovativen Technologie bietet das Gerät dem Unternehmen zufolge den Kfz-Werkstätten neue Möglichkeiten einer zeitsparen­den, kostengünstigen und umweltschonenden Defektsuche an Pkw-Klimaanlagen. Dabei verweist man auf überzeugende Vorteile gegenüber Kontrastmittel und UV-Licht. Gegenüber der herkömmlichen zeitintensiven Fehlersuche mit Kontrastmittel und UV-Licht bewirke der Einsatz von Formiergas in erster Linie eine erhebliche Zeitersparnis, heißt es dort. Mit dieser Methode werde ein bekanntes Problem beim Einsatz von Kontrastmittel gelöst. Denn wird zu viel Kontrastmittel in den Kälte­mittelkreislauf eingefüllt, kann dies zum Verkleben der Ventile führen und das nicht nur an der Klimaanlage selbst, sondern auch am Klimaservicegerät. Der Einsatz des selektiven Gasspürgerätes kann dies verhindern.  Zudem entspräche Formiergas der EU-Klimaschutzverordnung und habe sich seit Jahrzehnten im Kälteanlagenbau bewährt. Die Leckageortung mittels For­miergas, das zu 95 Prozent aus Stickstoff und zu 5 Prozent aus Wasserstoff besteht, wird als kostengünstige und effiziente Alternative bezeichnet, weil diese Methode umweltfreundlich ist und den  Vorteil hat, dass Wasserstoff als kleinstes Atom selbst durch kleinste Leckagen in höheren Konzentrationen dringt als das eigentliche Kältemittel R134a. So werden auch kleinste Leckagen innerhalb kürzester Zeit aufgespürt.

„Inspector“  – Diagnose für alle!

Das neue Diagnosegerät „Inspector“ soll Werkstätten schnell, einfach und aktuell bei der Fehlerdiagnose unterstützen und jederzeit aussagekräftige Diagnoseinformationen zur Verfügung stellen. Der „Inspector“ kommuniziert mit allen gängigen Automarken und Modellen, insbesondere auch mit einer Vielzahl asiatischer Fahrzeugmodelle. Das neue Gerät soll  sich  durch hohe Performance in der Diagnosetiefe, Schnelligkeit, kompakte Bauart, hochwertigen Aufbau und hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen. Laut Hersteller erkennt der „Inspector“ mehr als 95 Prozent der Fehlercodes aus nahezu allen Fahrzeugbereichen, von der Motor- und Getriebesteuerung über Fahrwerkselektronik sowie aktive und passive Sicherheitssysteme bis hin zur Komfortelektronik. Enge Update-Intervalle garantieren eine hohe Datenaktualität. Die Updates, die in den ersten beiden Jahren kostenlos sind, können anschließend kostengünstig über eine Update-Flatrate erworben werden. Im Lieferumfang enthalten sind alle erforderlichen Adapterkabel und -stecker, passend für alle gängigen Hersteller. Die Funktionsweise beider Geräte wird auf der Automechanika vorgeführt. Außerdem gibt Herth+Buss erste Einblicke in das Programm Elektromobilität – eMobility Ready. Halle 3.0 Stand B71

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