Oldtimer begehrt
Wertanlage erfolgt gern in edlem Blech – Klassiker bessere Wertanlage als Finanzprodukte – Lohnendes Geschäft für Kfz-Profis
Oldtimer sind ein Wachstumsmarkt. Aktuell besitzen vier Prozent der deutschen Autofahrer einen Klassiker, sechs Prozent haben eine Kaufabsicht. Darüber hinaus halten 17 der deutschen Autofahrer einen Oldtimer in der jetzigen wirtschaftlichen Lage für eine bessere Wertanlage als die gängigen Finanzprodukte. Besonders sensibilisiert für Oldtimer als Wertanlage sind Männer und Jüngere.
Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens puls bei 1.000 Autofahrern. „In Zeiten, in denen Geldanlage immer risikoreicher wird entwickeln sich Oldtimer zunehmend als sichere Wertanlage“, fasst puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse zusammen.
Nach dem Motto „Da weiß man, was man in der Garage hat“ sagen 23 Prozent der Oldtimer-Besitzer, dass ihr Klassiker für sie eine Geldanlage ist. 65 Prozent der Oldtimer-Besitzer geben an, dass sie ihr wertvolles altes Auto auch tatsächlich fahren würden.
Derzeit läuft das Zukunftsgeschäft der Oldtimer am Automobilhandel vorbei: Lediglich 7 Prozent der Oldtimer-Käufer wurden durch Händler auf „ihren“ Klassiker aufmerksam. Der Großteil der Fahrzeugvermittlungen läuft über Freunde und Bekannte (37 Prozent) sowie über Internetportale (26 Prozent).
„Clevere Automobilhändler könnten sich durch den Einstieg in diesen Wachstumsmarkt die interessante Zielgruppe der Besserverdienenden ins Haus holen“ kommentiert Weßner die Ergebnisse. Vor allem Marken mit Klassikern in der Historie biete das Oldtimer-Geschäft Profilierungschancen.
Foto: Uwe Wagschal / pixelio.de
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