Neuer Rückruf bei Toyota
Toyota Deutschland ruft Prius III-Modelle in die Werkstatt, um mit einem Software-Update das Bremsgefühl an diesen Fahrzeugen zu optimieren.
Der japanische Autobauer Toyota kommt nicht zur Ruhe. Nach dem weltweiten Rückruf von mehreren Modellen wegen klemmender Gaspedale gingen bei Toyota neue Kundenbeschwerden ein. Dieses Mal geht es um mögliche Bremsprobleme beim aktuellen Prius. Deshalb hat man sich bei Toyota entschlossen, den Prius III in die Werkstatt zu berufen. Dort soll die dritte Generation des Prius ein Software-Update des Antiblockiersystems erhalten. Mit dieser Maßnahme reagiert Toyota nach eigener Aussage auf einzelne Kundenbeschwerden über das Bremsgefühl. Nur beim leichten Bremsen auf holpriger oder rutschiger Fahrbahn und gleichzeitigem ABS-Eingriff könne das System kurzfristig langsamer reagieren als es die Kunden erwarten, heißt es dort. Verstärke der Fahrer in diesem Moment jedoch den Bremsdruck, bringe er das Fahrzeug sicher zum Stehen, versichert man in der Kölner Zentrale und fügt an, komme das Fahrzeug bei einer Vollbremsung in den ABS-Regelbereich, sei eine einwandfreie Funktion gewährleistet. Von dieser Maßnahme sind alle Fahrzeuge betroffen, die in der Zeit vom 7. April 2009 bis zum 27. Januar 2010 hergestellt wurden. Das sind um die 52.902 Fahrzeuge in insgesamt 34 europäischen Ländern. In Deutschland bittet Toyota die rund 4000 deutschen Kunden der dritten Prius Generation in die Werkstatt, wo die ABS-Software aktualisiert werden soll.
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