11.03.2010

Millionen-Meilensteine bei elektrischen Lenkungen

Seit über zehn Jahren produziert TRW Automotive elektrisch unterstützte Lenksysteme. Weltweit sind 15 Millionen Elektrohydraulische Lenkungen (EPHS) und zehn Millionen Elektromechanische Lenkungen (EPS) vom Band gelaufen.

Seit über zehn Jahren produziert TRW Automotive Holdings Corp. (NYSE: TRW) elektrisch unterstützte Lenksysteme und hat jetzt Anlass zum feiern: Weltweit sind 15 Millionen Elektrohydraulische Lenkungen (EPHS) und 10 Millionen Elektromechanische Lenkungen (EPS) vom Band gelaufen. Beide Systeme arbeiten im Vergleich zur herkömmlichen hydraulischen Lenkung unabhängig vom Verbrennungsmotor und können so den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren: Auf 100 Kilometer sparen die elektrischen Lenkungen zwischen 0,3 und 0,4 Liter Kraftstoff und reduzieren die CO2-Emissionen pro Kilometer um rund siebhen bis acht Gramm. Dazu merkte Frank Lubischer, Vice President Engineering bei TRW Steering & Suspension, an: „Diese Meilensteine zeigen den großen Erfolg unserer elektrisch unterstützten Lenksysteme, die wir seit 1992 entwickeln. Wir gehen davon aus, dass sich die Entwicklung und die Nachfrage in den nächsten Jahren weiter beschleunigt. Denn neben der Europäischen Union wollen immer mehr Länder wie Nordamerika und China immer strengere CO2-Grenzwerte etablieren. Auch das steigende Umweltbewusstsein bei Autofahrern und Kraftstoffpreise auf Rekordniveau sind entscheidende Markttreiber. Darüber hinaus kommt der elektromechanischen Lenkung auch bei der Integration von Fahrerassistenzsystemen wie beispielsweise dem Spurhalteassistenten eine Schlüsselfunktion zu.“

Mit den zwei elektromechanischen Lenkungstechnologien (Lenksäulen-EPS – Colum Drive EPS und Zahnstangen-EPS – Belt Drive EPS) hat das Unternehmen Produkte im Programm, die neben der Energieeinsparung auch vielfältige Funktionalitäten für die Integration von sicherheits- und komfortorientierten Fahrerassistenzfunktionen ermöglichen. Das Lenksäulen-EPS ist direkt im Bereich der Lenksäule angebracht und bringt dort die Unterstützungsleistung auf, während das Zahnstangen-EPS die Lenkunterstützung mittels eines Zahnriementriebes und einer Kugelumlaufmechanik unmittelbar auf die Zahnstange überträgt. Diese elektrische Zahnstangen-Servolenkung ist in den USA bereits in vielen Fahrzeugen wie dem Ford Fusion, Flex, Taurus, Mercury Milan und dem Lincoln MkT und MkS in Serie.

 

 

 

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