07.02.2012

Matratze im Sitz

Johnson Controls entwickelt gemeinsam mit Matratzenhersteller – Recyclingfähige Sitzpolster nach Bettenvorbild

Matratze im Sitz

Zulieferer Johnson Controls will in Zukunft in einer Entwicklungspartnerschaft gemeinsam mit einem Matratzen-Hersteller Sitze entwickeln. Harrison Spinks, ein Produzent von Luxusmatratzen, soll dabei helfen, die Technologie der Taschenfederkernmatratze in ein neues Autositzkonzept namens ComfortThin zu integrieren. Die Sitze sollen sich durch ein besonders schlankes Profil auszeichnen.


Dafür werden die konventionellen Urethan-Schaumpads durch eine zu 100 Prozent recyclingfähige Alternative ersetzt. Gleichzeitig wird eine Gewichtsreduzierung zwischen fünf und 20 Prozent erreicht. Diese Technologie soll für Fahrzeuge ab dem Modelljahr 2015 zur Verfügung stehen.


Der für die erste, zweite und dritte Sitzreihe vorgesehene ComfortThin Sitz bietet eine deutlich dünnere, maßgeschneiderte Lehne, eine Reduzierung um 20 Prozent in der Sitzfläche und eine Verringerung bei den Seitenpolstern um 35 Prozent und mehr. Die aktive Sitzoberfläche passt sich an Passagiere jeder Größe an. Jeder Federkern kann unabhängig reagieren und so die Sitzlebensdauer erhöhen. Gleichzeitig bietet der ComfortThin Sitz den Fahrzeuginsassen guten Seitenhalt.


"Im Zuge unseres Innovationsprozesses sucht Johnson Controls nach Möglichkeiten zur Anwendung von Technologien aus anderen Branchen im automobilen Bereich", sagt Andreas Eppinger, Group Vice President Technology and Advanced Development bei Johnson Controls Automotive Experience. "Durch die Nutzung der Technologie von Harrison Spinks für Taschenfederkernmatten können wir für komfortables Sitzen auf kurzen und langen Strecken ein Sitzkonzept mit unübertroffener Unterstützung und Anpassung an den Körper des Insassen anbieten."

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