Lebensdauer-Service für ZF-Getriebe
Mit dem Serviceprogramm "ZF Plus" will der Getriebehersteller ZF privaten Busunternehmen, städtischen Verkehrsbetrieben sowie Speditionen die Sicherheit kalkulierbarer Betriebskosten während des gesamten Lebenszyklus ihrer Fahrzeuge mit ZF-Getrieben bieten. Die Verkehrsbetriebe Baden-Baden haben als eine der ersten einen solchen „Life Cycle Cost“-Vertrag (LCC) für 20 ihrer Busse mit der ZF Services GmbH abgeschlossen.
Wenn künftig Reparatur-, Überholungs- oder Wartungsarbeiten bei den ZF-Ecomat- oder Ecolife-Getrieben der Baden-Baden Linie (BBL) anstehen, müssen die Verkehrsbetriebe keinerlei Kosten für die anfallenden Ersatzteile und Arbeitsleistungen bezahlen. Der Grund: Die BBL bezahlen für die vereinbarte Vertragslaufzeit einen jährlichen Festbetrag pro Getriebe an ZF. Der Vertrag deckt sämtliche präventiven und korrektiven Wartungen am Getriebe ab, welche die ZF Service-Niederlassung Mannheim vor Ort vornimmt, und schließt überdies die dazu gehörigen Peripherieteile wie Verkabelung, elektronisches Steuergerät oder Wärmetauscher mit ein.
Handlungsbedarf frühzeitig erkennen
Um mögliche Fehler frühzeitig zu erkennen und damit Ausfälle zu vermeiden, werden die Getriebefunktionen bei regelmäßigen Service-Checks kontinuierlich überwacht. Bei einem solchen Check lesen die Getriebespezialisten der Mannheimer ZF-Service-Niederlassung mit dem Diagnosegerät "ZF-Testman" den Fehler- und Statistikspeicher aus. „Dieses Frühwarnsystem hilft Fehler zu erkennen beziehungsweise zu vermeiden, bevor sie zum Fahrzeugausfall führen. Denn Stillstand bedeutet immer auch einen Umsatzausfall und zusätzliche Kosten, was es beides zu vermeiden gilt“, erklären die Verantwortlichen von ZF Services. Ein LCC-Servicevertrag lässt sich sowohl für Neufahrzeuge als auch für Fahrzeuge, die sich noch innerhalb der ursprünglichen Gewährleistungsfrist befinden, abschließen.
Kalkulierbare Sicherheit für den Kunden
„Mit dem Abschluss eines LCC-Vertrags können wir unseren Kunden eine ganz neue Servicequalität und eine höchstmögliche Fahrzeugverfügbarkeit garantieren. Für ZF Services bringt er eine langfristig gesicherte Kundenbindung bei gleichzeitig höchster Kundenzufriedenheit mit sich“, fasst Alois Ludwig, Vorsitzender der ZF Services-Geschäftsführung, die Vorteile des neuen Serviceangebots zusammen.
Neben der Risikoabsicherung durch LCC-Verträge werden im Rahmen von ZF Plus auch die Instandhaltung, also Präventivüberholungen von Getrieben, ein Flottenservice zur Fern- und Langzeitüberwachung aller elektronisch gesteuerten ZF-Produkte sowie Schulungen und Beratungen, etwa wie sich der Kraftstoffverbrauch senken lässt, angeboten. Die Vertragspartner können sich ihr individuelles Servicepaket aus diesem Baukasten zusammenstellen. Interessierte Flotten- und Fuhrparkbetreiber Können sich diesbezüglich an den nächst gelegenen ZF Service-Partner wenden.
Baden-Badener Verkehrsbetriebe als Vorreiter
„Dank des Vertrags können wir unsere Betriebskosten für jedes Getriebe genau kalkulieren und vermeiden so teure Standzeiten. Zudem fühlen wir uns seit vielen Jahren hervorragend von der ZF Service-Niederlassung in Mannheim betreut und sind daher gerne Vorreiter für einen solchen neuartigen LCC-Servicevertrag in Deutschland“, erläuterte Michael Schindler, technischer Leiter der Verkehrsbetriebe Baden-Baden, bei der Vertragsübergabe. Bei der Vertragsübergabe in den Werkstatthallen der BBL waren Michael Schindler (Technischer Leiter BBL), Ulrich Schäfer (Leiter Niederlassung Mannheim, ZF Services Deutschland), Helmut Onderka (ZF, Manager Sales & Service ZF Plus), Wolfgang Droll (Betriebsleiter BBL), Werner Burst (Werkstattmeister BBL) anwesend (siehe dazu unser Bild 1, oben rechts).
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