Fahrzeugaufbereitung – ein Beruf mit Zukunft
Fahrzeuge aufbereiten lohnt sich - Qualfizierte Ausbildung wünschenswert - BFA hat Ausbildung zum zertifizierten Fahrzeugaufbereiter gestartet
Das Aufbereiten von Fahrzeugen ist oft genug Stiefkind im Kfz-Betrieb. Dabei lässt sich mit dieser Dienstleistung gutes Geld verdienen. Der Bundesverband Fahrzeugaufbereitung (BFA) will den Aufbereiter als Handwerksberuf etablieren. Eine Ausbildung gibt es schon jetzt.
amz führte ein Gespräch mit Markus Herrmann, Vizepräsident des Bundesverbands Fahrzeugaufbereitung BFA. Er hat darin erklärt, warum der BFA so großen Wert auf diese Ausbildung legt.
„Wir möchten mit der Ausbildung gewisse Standards schaffen. Zwar wissen wir, dass unsere BFA-Mitglieder gut und professionell arbeiten, das ist aber längst nicht in allen Betrieben der Fall, die Fahrzeugaufbereitung anbieten. Oftmals herrscht große Unwissenheit über den Umgang mit den Chemikalien, die für die Aufbereitung erforderlich sind.
Man sollte immer bedenken, dass unqualifiziertes Personal auch hohen Schaden anrichten kann. Wer nicht weiß, welchen Unterschied es zwischen Base und Lauge gibt und wofür man diese einsetzt, kann auch nicht fachgerecht damit umgehen. Schließlich vertrauen uns die Kunden zum Teil sehr wertvolle Fahrzeuge an.
Wir möchten mit unserer Ausbildung Standards etablieren, die für einen Berufsstand einen verbindlichen Charakter haben. Unser Ziel ist es, das Berufsbild Fahrzeugaufbereiter fest im deutschen Handwerk zu etablieren. Wir hoffen, dass wir dies in den kommenden fünf bis acht Jahren schaffen können.
Wir wissen, dass es bei den angrenzenden Berufsfeldern wie zum Beispiel Sattler oder Lackierer Vorbehalte gegen unsere Arbeit gibt. Wir wollen aber niemandem etwas wegnehmen, sondern vielmehr dafür sorgen, dass deutsche Autofahrer sich darauf verlassen können, dass sie in jedem Fall Qualität von einem professionellen Aufbereitungsbetrieb bekommen werden.“
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in amz 4/2012, die am 5.4. erscheint.
© 2012 amz.de - Fahrzeugaufbereitung – ein Beruf mit Zukunft, Betrieb






Neuer Kommentar