Eurofren will zehn Prozent
Der spanische Bremsbelaghersteller Eurofren hat angekündigt, in drei Jahren einen Marktantiel von zehn Prozent in Deutschland erreichen zu wollen. Im europäischen Aftermarket produziert Eurofren unter den Marken Remsa, Road House und Woking jährlich mehr als 25 Millionen Bremsbelag-Sets für Pkw und rund 1 Million Bremsbeläge für Nfz.
Laut Angaben von Eurofren kommt jeder vierte Satz, der für den europäischen unabhängigen Aftermarket hergestellt wird, aus dem Hause Eurofren. Nun will das Unternehmen auch in Deutschland mit den Marken Remsa und Road House wachsen. Man möchte nicht nur bei Bremsbelägen wachsen, sondern auch den Umsatz mit Bremsscheiben deutlich steigern. In Frankreich ist ebenfalls eine Expansion geplant. Im Mutterland Spanien sowie in Finnland, Norwegen und Schweden ist Eurofren bereits Marktführer für Bremsbelag-Sets im unabhängigen Aftermarket.
Im vergangenen Jahr hat Eurofren über 3 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung seiner Produkte investiert. Der gesamte Entstehungsprozess der Eurofren Bremsbeläge, von der Materialentwicklung, der Prototypenfertigung, über die Prüfung, bis hin zur Produktion wird mit einer hohen Fertigungstiefe komplett in den eigenen Werken durchgeführt.
Dadurch ist Eurofren laut eigenen Angaben in der Lage, seine Produkte in OE-äquivalenter Qualität zu fertigen. Eurofren führt Tests im Labor, auf Prüfständen und auf der Teststrecke durch. Mit diesen Tests werden Produkteigenschaften, wie Bremsverhalten, Verschleiß oder Geräuschentwicklung und Felgenverschmutzung auch unter erschwerten Fahrbedingungen geprüft. Außerdem wird sichergestellt, dass diese Eigenschaften über den gesamten Produktionszeitraum beibehalten werden. Bezogen auf Bremsscheiben besitzt Eurofren mit über 1000 Referenzen eine breite Produktpalette. Verteilt wird die Ware Zentrallager im nordspanischen Ólvega.
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31.01.2012
11:12 Uhr
R
RH, Remsa
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