06.09.2010

CR-Injektoren testen

Common-Rail-Injektoren sind extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Mit dem Leitenberger-Einspritzdüsentester können Profis schnell beurteilen, ob die Injektoren noch funktionstüchtig sind oder nicht.

Verschleiß an der Düse und anderen beweglichen Teilen oder ein schlechtes Spritzbild aufgrund von Verbrennungsrückständen sind bei Injektoren mit hoher Laufleistung keine Seltenheit. Kleinere Werkstätten können sich zum Prüfen von Common-Rail-Injektoren aber kaum einen teuren Prüfstand leisten. Müssen sie auch nicht. Denn mit dem Leitenberger-Einspritzdüsentester in den Ausführungen DET 062 und 063, kombiniert mit der Injektor-Steuerung CREIS 01 und den Leistungsendstufen CREL_XXX können Profis schnell beurteilen, ob die Injektoren noch funktionstüchtig sind oder nicht. 

Zum Test wird der Injektor am Einspritzdüsen-Tester montiert und der Prüfdruck mit der Handpumpe eingestellt. An der Injektorsteuerung wählt der Fachmann die Einspritzdauer in 50-s-Schritten zwischen 200 und 1.000 s. Angesteuert wird der Injektor von der zwischengeschalteten Endstufe, die auf den jeweiligen Injektortyp ausgelegt ist.  Die Leistungsendstufen sind für Magnetventil- und Piezoinjektoren von Bosch, Delphi, Denso und VDO erhältlich. Es erzeugt die gleichen Signale wie das Motorsteuergerät und verfügt über einen passenden elektrischen Anschluss für den jeweiligen Injektortyp. Mit Hilfe dieser Prüfmittel kann der Mechaniker das Spritzbild bei unterschiedlichen Drücken, die Tropfenbildung und die Dichtheit des Injektors testen.

In Kombination mit der Common Rail Rücklaufmengenmesseinheit CRRMK 01 ist der Fachmann zudem in der Lage, die Rücklaufmenge der einzelnen Injektoren zu messen. Will der Prüfer Injektoren miteinander vergleichen, muss er beim Ermitteln der Rücklaufmenge lediglich darauf achten, dass bei allen Injektoren die Zahl der Einspritzvorgänge und der Druck identisch sind.

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