09.02.2012

Blow-by-Gase können Motor schädigen

Blow-by-Gase können Motor schädigen

Nicht nur feste Schmutzteilchen im Motoröl setzen dem Motor zu und führen zu progressivem Verschleiß. "Auch aggressive Bestandteile im Blow-by-Gas schädigen die empfindlichen Oberflächen im Motor", warnen die Experten beim Filterspezialisten Mann+ Hummel in Ludwigsburg. Diese bei der Kompression und der Verbrennung an den Kolbenringen vorbei in das Kurbelgehäuse geblasenen Gase (Blow-by) enthalten Öl, Kraftstoff und Wasser.


Insbesondere das Wasser geht mit unverbranntem Schwefel und Stickstoffoxiden chemische Verbindungen ein. „In gebrauchtem Motoröl lassen sich deshalb Schwefelsäure und Salpetersäure nachweisen“, erklärt Eugen Koch, Leiter des Produktmanagements bei Mann+Hummel.

Diese hochkorrosiven Säuren fördern dem Fachmann zufolge die Alterung des Öls, bauen schützende Additive ab und greifen metallische Oberflächen sogar direkt an. Wird zudem das Öl im Betrieb heiß, gast bei Ottomotoren der Kraftstoff aus dem Öl aus, was zu Kavitationsschäden führen kann: Verdampft der Kraftstoff örtlich sehr schnell, kann dies mikroskopisch kleine Löcher in die Metalloberflächen des Motors reißen.


„Die Blow-by-Gase wirken umso zerstörerischer, je niedriger die Motortemperatur“, so Koch. „Durch einen regelmäßigen Motoröl- und Filterwechsel lassen sich die schädlichen Einflüsse der Blow-by-Gase in Schach halten“, verspricht Koch.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen amz. Entweder in der gedruckten Ausgabe auf Seite 18 oder hier


Diesen Artikel weiterempfehlen:

Neuer Kommentar

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Eintragen
Seite versendenSeite drucken

Ihr Ansprechpartner