Apps sollen Herstellern Umsatz bringen
Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat herausgefunden, dass im nächsten Jahr fast jeder Autohersteller Apps entwickeln und über die allgemein bekannten App-Stores vertreiben will. Sie sehen in den kleinen Smartphone-Programmen mittlerweile eine zusätzliche Umsatzquelle.
Nach Meinung der Unternehmensberatung müssen Autohersteller eine Art Ökosystem von Entwicklern und Apps erschaffen, welches ins Fahrzeuginnere integriert werden kann. Das müsse entweder durch einen gemeinsamen Standard passieren oder durch eigene, entwickelte Standards.
„Mobile Apps haben bereits im Verbrauchersegment zu einer Revolution geführt und sich zu einem machtvollen alternativen Geschäftsmodell und einer guten Umsatzquelle für Handyhersteller entwickelt", erklärt Frost & Sullivan Research Analyst Krishna Jayaraman. „Obwohl für den Automarkt nicht von einer ähnlichen Situation ausgegangen werden kann, ermutigen Standards wie MirrorLink und andere Entwicklungen die Autohersteller, in Zukunft auf Smartphone-Apps zu setzen."
Technologien für Smartphone-Schnittstellen haben Autohersteller davon überzeugt, Smartphones und die entsprechenden Apps nicht als Bedrohung, sondern als zusätzliche Umsatzquelle und Anziehungsfaktor zu sehen. Dadurch, und durch das Aufkommen von Touchscreens und erweiterten sprachbasierten Benutzerschnittstellen im Fahrzeuginneren, ist es laut Frost & Sullivan für Autohersteller an der Zeit, diese Antriebskräfte zu nutzen und daraus eine zusätzliche Einnahmequelle zu machen.
Die Studie ist in englischer Sprache hier erhältich: www.frost.com/prod/servlet/report-toc.pag
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