Alle Teile werden geprüft
In der Qualitätsabteilung des Technical Centers von van Wezel Autoparts werden die Teile aus eigener Produktion, als auch die der Lieferanten auf Herz und Nieren geprüft, um einen dem Originalteil gleichwertigen Standard für den freien Kfz-Servicemarkt gewährleisten zu können.
Zu diesem Zweck wurde 1996 eine spezialisierte Qualitätsabteilung bei van Wezel im Zentrallager in Tienen/Belgien aufgebaut, die 2009 umgebaut sowie erweitert wurde und sich speziell mit Problemen bei Karosserieteilen befasst. Dort werden Fahrzeuge als Testimonial herein genommen und daran die Qualität der angebotenen Teile wie beispielsweise Kotflügeln, Motorhauben, Frontverkleidungen, Kühlergitter oder Stoßfängern detailgenau in einem theoretischen und praktischen Verfahren geprüft. Im theoretischen Teil der Prüfungen stehen Kriterien Materialqualität, Materialstärke, Farbe, Gewicht, Grundierungsqualität, Falzkantenversiegelung, Schweißpunkte, Befestigungspunkte sowie Gewindebohrungen im Vergleich zum OE-Teil im Fokus. Beim anschließenden praktischen Teil geht es ins Eingemachte. Dann werden die Teile direkt an die Fahrzeugfronten montiert, um ihre Passgenauigkeit zu prüfen. Der Slogan, „passt, wackelt und hat Luft“, hat hier ausgedient, denn die geprüften Teile werden mit Qualitätscodes versehen. Für EQUIPART-Teile gilt die höchste Stufe, der Qualitätscode 6 als identisch mit OE. Bei leichten Unterschieden wird der Fehler am Werkzeug korrigiert, bzw. der Hersteller aufgefordert, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. „Wird ein gravierender Fehler festgestellt und ist er nicht vom Hersteller korrigierbar, fliegt das Teil aus dem Programm,“ stellt Andreas Buhren klar. Über 100 Testfahrzeuge mussten dieses Prüfprocedere schon über sich ergehen lassen, insgesamt 2000 Prüfungen pro Jahr werden von den zehn in der Qualitätsabteilung des Technical Centers eigens dafür beschäftigten Mitarbeitern durchgeführt. Getestet werden dort Stoßfänger, Motorhauben, Kotflügel, Kühlergitter, Zierleisten, Frontverkleidungen, Verstärkungen, Spiegel, Beleuchtung, Lüfter, Ölwannen sowie Kühler, immer unter der Prämisse, dass Aftermarket- und OEM-Produkte nicht nur optisch, sondern auch qualitativ gleich sein müssen. Das gilt für die Material- Spezifikation von Equipart Teilen, wie sie van Wezel im Programm hat, wie auch Farbspezifikationen, Sicherheitsprüfungen sowie Prüfung der Passgenauigkeit. „Für die Qualitätssicherung der von uns angebotenen Scheinwerfer wird eine spezielle Beleuchtungsprüfung an einem speziell entwickeltem Scheinwerferprüfstand durchgeführt,“ macht Andreas Buhren, Verkaufsleiter bei der Van Wezel GmbH, deutlich. Dazu werden neben dem Streubild auch die E-Markierungen und alle weiteren wichtigen Kriterien getestet, sowie die Ausrichtung von Material sowie die Funktion des Scheinwerfers, seine Dichtheit und Passform.
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Kommentare
30.07.2010
08:16 Uhr
KFZ-Ammermüller
Es ist eine 50 zu 50 Chance das die Teile passen am besten sind OE-Teile
MfG
Philipp Ammermüller
27.07.2010
06:44 Uhr
Kfz-Delling
Ihr Artikel ist nicht korrekt,es gilt immer noch der alte Spruch sitz,wackelt und hat Luft.
Wenn mann eine hundertprozentige arbeit abliefern will und muss dann muss man Originalteile einbauen
MFG
Rolf Delling
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