20 Millionen Anhänger-Achsen aus Schwaben
Vor 43 Jahren wurde sie entwickelt, kürzlich lief die 20-millionste Ausfertigung vom Band: Al-Ko feiert das Produktionsubiläum für die bislang einzigartige Sechskant-Gummifederachse für Anhänger, Caravans und Wohnmobile.
Im Jahr 1967 entwickeln Firmeninhaber Herbert Kober und sein Cheftechniker Kurt Kober, beide gestandene bayrisch-schwäbische Tüftler, die bislang noch immer einzigartige Sechskant-Gummifederachse für Anhängeranwendungen und steigen damit in die Achsfertigung ein. Wurden im ersten Jahr noch insgesamt 520 Achsen gefertigt, waren es Unternehmensangaben zufolge sechs Jahre später schon über 100.000 Stück.
Parallel zur Fertigung im bayrisch-schwäbischen Kötz baut das Unternehmen die Produktion in Westeuropa auf und weitet diese nach und nach aus: Gefertigt wird zunächst auch in Österreich und Südtirol, danach auch in Zaragoza (Spanien), Southam (England) und Louhans (Frankreich). 1985 folgen die USA, 1987 Australien, 1993 Werke in Moskau, Posen (Polen) und Vizovice (Tschechien) sowie 2002 Südafrika und 2007 China.
Die Sechskant-Gummifederachse zeichnet sich bis heute durch einen hohen Fahrkomfort und eine hohe Fahrsicherheit aus. Selbst sensible Güter, wie beispielsweise Möbel, Elektronik oder Tiere, lassen sich laut Al-Ko sicher und zuverlässig damit transportieren.
Das Anwendungsspektrum der Al-Ko-Achsen ist Unternehmensangaben zufolge breit gefächert: Neben der Sechskant-Gummifederachse gibt es die „Euro-Delta“-Achse für Caravans, absenkbare Achssysteme, Lenkachsen sowie Drehstabfederachsen für Reisemobile und Nutzfahrzeuge zusammen mit den bekannten Al-Ko-Chassis. Entsprechende Bremssysteme wie mechanische Auflaufeinrichtungen, elektrische Radbremsen, Druckluftbremsen und hydraulische Bremssysteme ergänzen das Achsenportfolio ebenso wie Sicherheitskupplungen, Deichsel-Systeme oder das umfangreiche Zubehörangebot rund um das Fahrwerk. „Allen ist gemeinsam, dass sie stets die ideale Technologie für unterschiedlichste Anforderungen im privaten wie gewerblichen Bereich bieten. Ob Caravan, Reisemobil, Kühlanhänger, Autotransporter, Rettungsfahrzeug, Pferdetrailer, Vergnügungspark-Bahnen oder gar fahrbare Christbaum-Verpackungsmaschinen – Al-Ko hat die Lösung“, heißt es in einer aktuellen Unternehmensmitteilung zum „Achsen-Jubiläum“.
Im Bild: Die 20-millionste Achse ist kürzlich bei Al-Ko in der Produktion in Kleinkötz vom Band gelaufen. Das Foto zeigt Michael Merz, Anlagenführer an der Achseinschubmaschine, Produktionsleiter Rainer Troglauer, Al-Ko-Vorstand Harald Kober, Harald Hiller, Leiter des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik Europa sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Kober (v.l.n.r).(Bild: Al-Ko)
Mehr Infos zu den Al-Ko-Achsen gibt es im Internet unter www.al-ko.de.
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